Editorial

Die Zukunft beginnt jetzt

Der Verwaltungsrat des BZ Pflege startet mit einer neuen Besetzung und unter der Leitung der frisch gewählten Präsidentin Susanne Huber ins neue Jahrzehnt.  Zusammen mit der Geschäftsleitung hat der Verwaltungsrat im vergangenen Jahr intensiv an den Führungsgrundlagen gearbeitet und eine mutige Vision 2030–2050 entwickelt. Diese soll nun mit der Formulierung entsprechender strategischer Leitziele konkretisiert werden.

Susanne Huber und Peter Marbet äussern sich im Videobeitrag darüber, wohin die Reise für das BZ Pflege geht, wie das Kerngeschäft des BZ Pflege – Aus- und Weiterbildung – zukunftsfähig bleibt, welche Chancen und Möglichkeiten sich 2020 für das BZ Pflege und die Pflege im Allgemeinen bieten und was sie sich von Mitarbeitenden und Praxispartnern wünschen.

Covid-19: Zukunfts­fähigkeit unter Beweis gestellt

Als sich der vorliegende Jahresbericht in Realisation befand, holte die Corona-Pandemie mit all ihren einschränkenden Konsequenzen das BZ Pflege ein. Just zum Beginn des Frühlingssemesters der Ausbildung Pflege HF am 16. März 2020 musste aufgrund behördlicher Anordnung der Präsenzunterricht eingestellt werden.

Im Bestreben, den Schulbetrieb trotzdem aufrechtzuerhalten und damit dem Bildungsauftrag des Kantons nachzukommen, wurde der Präsenzunterricht innerhalb kürzester Zeit für das sogenannte Distance Learning aufbereitet. Die einberufene Task Force hat dafür gesorgt, dass die Lernpakete inklusive Lernerfolgskontrollen den Studierenden im Schulsemester zur Verfügung gestellt werden können.

Aufgrund des Verbots für Prüfungen mit physischer Präsenz bei gleichzeitiger Weiterführung des Rekrutierungsauftrages wurde die Eignungsabklärung für die Pflegeausbildung verkürzt. Künftig laden sich Interessierte die Anmeldeunterlagen direkt von der Landingpage herunter und reichen ihre vollständige Bewerbung ausschliesslich per E-Mail beim BZ Pflege ein.

Auch in der Weiterbildung galt es, den Schulbetrieb trotz der einschneidenden Massnahmen aufrechtzuerhalten. Aufgrund der Unterschiedlichkeit der Angebote mussten einzelne Weiterbildungen abgesagt oder verschoben werden, andere fanden im Rahmen von Distance Learning statt und wieder andere wurden gekürzt oder modifiziert durchgeführt.

Unterstützt wurden diese Massnahmen durch eine Express-Implementierung der Kommunikations- und Kollaborationssoftware Microsoft Teams. In kurzer Zeit wurden die 250 Mitarbeitenden und rund 1'300 Studierenden des BZ Pflege mit dem neuen Tool ausgerüstet und vertraut gemacht. Dadurch erhielten die Studiengangsbegleitenden in der Ausbildung und die Angebots- und Modulverantwortlichen der Weiterbildung einen neuen Kommunikationskanal für das Zusammenarbeiten im ortsunabhängigen Unterricht.